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Huus Quell: Schweizer Alpen-Holzmeisterwerk definiert Wellness neu
Hoch über dem Appenzell eröffnet das Fünf-Sterne-Refugium Huus Quell mit einem bahnbrechenden Biohacking-Spa. Dieses architektonische Meisterwerk, erbaut aus lokalem „Mondholz“, verspricht ein modernes Wellness-Erlebnis, das tief in alter Schweizer Handwerkskunst verwurzelt ist.

Courtesy of Huus Quell
Das Huus Quell, das phasenweise bis 2026 eröffnet wird, führt eine neue Stufe luxuriöser Wellness in Gonten ein, ein ruhiges Schweizer Dorf, das fast 900 Meter über dem Meeresspiegel im Appenzell liegt. Dieses Fünf-Sterne-Refugium, angeführt vom lokalen Unternehmer Jan Schoch, bietet ein weitläufiges, über 2.000 Quadratmeter großes Spa, das für sein fünfstufiges Biohacking-Programm bekannt ist. Die ersten Gästezimmer wurden vor einigen Monaten eröffnet, 43 zusätzliche Suiten und private Residenzen sollen laut Town & Country im Jahr 2026 folgen.
Schoch, der nach einer Karriere im Finanzwesen zu seinen Appenzeller Wurzeln zurückkehrte, baute systematisch eine „Lifestyle-Wellness-Community“ auf. Dies begann 2020 mit der Restaurierung des 400 Jahre alten Huus Bären, gefolgt vom Huus Löwen im Jahr 2023. Das Huus Quell war jedoch stets die angestrebte Krönung.
„Im Appenzell war der Holzbau einst ein hochqualifiziertes Handwerk, aber er war fast verschwunden“, sagte Schoch gegenüber Town & Country. „Ich wollte das zurückbringen, nicht aus Nostalgie, sondern als ernsthaftes Architektursystem.“ Dieser Ehrgeiz führte dazu, dass das Huus Quell zum ersten Leading Hotel of the World im Appenzellerland wurde, das bereits vor seiner vollständigen Eröffnung einzigartig anerkannt wurde.
Von Rüssli Architects entworfen, basiert die Holzrahmenkonstruktion des Hotels vollständig auf lokal geerntetem „Mondholz“ – Holz, das nach den Mondzyklen geschnitten wird – und verwendet eine alte Appenzeller Technik. Dabei werden massive, ineinandergreifende Balken ohne einen einzigen Nagel oder metallisches Befestigungselement verbunden, wie Town & Country beschreibt. Die Struktur ist sogar für den eventuellen Abbau und die Wiederverwendung der Materialien konzipiert. Schoch wollte Berichten zufolge beweisen, dass „traditionelle Techniken den heutigen Erwartungen an Komfort, Präzision und Langlebigkeit gerecht werden können.“
Die Ästhetik des Hotels setzt sich in den Innenräumen fort, wo strukturelle Mondholz-Elemente durch exklusive Stoffe und Leinen von Jakob Schlaepfer ergänzt werden, einem St. Galler Lieferanten für Modehäuser wie Dior und Chanel. Schoch betonte gegenüber Town & Country, dass im Gegensatz zu den meisten Hotels, in denen Materialien dekorativ sind, „hier das Holz, das man sieht, das Gebäude ist – es trägt das Gewicht, formt den Raum, beeinflusst die Luft und sogar die Akustik.“
Unsere Einschätzung: Huus Quell verkörpert eine überzeugende Mischung aus Tradition und Moderne. Das Bekenntnis zu nachhaltigen Baupraktiken, gepaart mit einem hochmodernen Biohacking-Programm, zeugt von einem durchdachten Ansatz für luxuriöse Wellness. Die Integration lokaler Handwerkskunst und Textilien schafft ein authentisches Gefühl der Zugehörigkeit, das das Gästeerlebnis über typische Resort-Designs hinaushebt.
Source : Town & Country
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