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Orient Express präsentiert venezianische Palast-Umnutzung: Eine Fusion aus Erbe und Moderne
Die traditionsreiche Hospitality-Marke erweitert ihre Präsenz in Italien mit dem Orient Express Venezia, einem präzisen neu interpretierten Palast aus dem 15. Jahrhundert. Architektin Aline Asmar d’Amman inszeniert im ruhigen Stadtteil Cannaregio eine Verschmelzung aus historischer Bewahrung und zeitgenössischem Luxus.

The hotel facade.
Orient Express, bekannt für seine Luxuszüge und maritimen Unternehmungen, hat sein zweites italienisches Hotel vorgestellt: das Orient Express Venezia. Diese neue Immobilie befindet sich im historischen Palazzo Donà Giovannelli in Venedigs Cannaregio-Viertel, einem ruhigeren Stadtteil, wie Rachel Cormack vom Robb Report berichtet.
Der Palazzo aus dem 15. Jahrhundert, dessen Ursprünge bis ins Jahr 1436 zurückreichen, wurde von der Architektin und Innenarchitektin Aline Asmar d’Amman vollständig für Hospitality-Zwecke neu konzipiert. Ihr Ansatz umfasste die Restaurierung originaler Merkmale, während sie zeitgenössische Eleganz einfließen ließ und antike venezianische Handwerkskunst mit modernen Designelementen kontrastierte.
Die reiche Geschichte des Gebäudes umfasst neugotische und barocke Ergänzungen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts durch den Architekten Giovanni Battista Meduna, die, wie Rachel Cormack für den Robb Report bemerkt, ein theatralisches Ambiente schufen, das bis heute anhält. Diese vielschichtige Vergangenheit zeigt sich in den patinierten Wänden, geschnitzten Oberflächen und Fresken, ergänzt durch prächtige Materialien wie Natursteine, geprägte Leder und Moiré-Seiden.
Gäste können eine dramatische Ankunft über das gotische Wassertor erleben, indem sie direkt am Palazzo anlegen. Die ehemalige offene Steinhof-Lobby wurde in ein großes Wohnzimmer umgewandelt, geschmückt mit geschnitzten Holzvertäfelungen, Samtpolstern und maßgefertigten Murano-Kronleuchtern, wie im Robb Report beschrieben.
Jenseits der öffentlichen Bereiche führt eine Galerie mit zeitgenössischer Kunst zu einem abgeschirmten Garten, der durch antike Tore zugänglich ist und von venezianischen Laternen beleuchtet wird. Das Hotel verfügt über 47 Zimmer, Suiten und Residenzen, die jeweils restaurierte Wandgemälde, skulpturale Decken und Ausblicke auf Gärten oder Kanäle bieten.
Darunter bieten die sechs Signature Suiten großzügige Unterkünfte von bis zu 145 Quadratmetern, geprägt von Fresken aus dem 19. Jahrhundert, vergoldeten Salons, Marmorkaminen und hohen Fenstern. Das kulinarische Angebot umfasst Fine Dining im Heinz Beck Venezia, unter der Leitung des mit drei Michelin-Sternen ausgezeichneten Kochs, und lässigere Speisen im ganztägig geöffneten Restaurant La Casati, so der Robb Report.
Unsere Einschätzung: Die sensible Umgestaltung eines historischen Palazzo in ein Luxushotel erfordert eine präzise Balance zwischen der Ehrfurcht vor der Herkunft und den Ansprüchen modernen Komforts. Die Wahl von Aline Asmar d’Amman, bekannt für ihre Arbeit im Hôtel de Crillon, deutet auf ein Verständnis dieses feinen Gleichgewichts hin und verspricht ein raffiniertes venezianisches Erlebnis, das weit über bloße Opulenz hinausgeht.
Source : Robb Report
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