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Rosewood präsentiert globale geschlechtsneutrale Elternzeit-Regelung
Die Luxushotelgruppe implementiert ab Januar 2026 eine 16-wöchige voll bezahlte Elternzeit, um das Wohlbefinden der Mitarbeiter und die Gleichstellung der Geschlechter in ihrem internationalen Portfolio zu stärken.
Photo by Rosewood Hotel Group
Die Rosewood Hotel Group, der in Hongkong ansässige Betreiber von Luxus-Lifestyle- und Hospitality-Unternehmen, hat eine neue globale Elternzeit-Regelung angekündigt. Ab dem 1. Januar 2026 wird die Gruppe allen berechtigten Mitarbeitern weltweit eine mindestens 16-wöchige voll bezahlte, geschlechtsneutrale Elternzeit gewähren. Diese Initiative soll die Unterstützung für die Belegschaft in den verschiedenen Unternehmensbüros und Immobilien standardisieren und das Engagement der Marke für das Wohlergehen der Mitarbeiter und gerechte Praktiken unterstreichen.
Hospitality Net berichtet, dass diese Regelung für alle Hierarchieebenen und verschiedene Wege zur Elternschaft gilt, wo es rechtlich zulässig ist. Die Publikation hebt hervor, dass die Regelung mit Rosewoods erklärtem Ziel übereinstimmt, eine Zukunft zu schaffen, in der „Mensch und Ort einander bereichern“, und dieses Ethos in praktische Unterstützung für frischgebackene Eltern umsetzt. Laut Hospitality Net ergänzt der neue globale Standard die lokalen gesetzlichen Elternzeitansprüche; liegt der lokale bezahlte Urlaub unter 16 Wochen, wird Rosewood die Differenz aufstocken, um sicherzustellen, dass die Mitarbeiter 100 % ihres Grundgehalts für die gesamte Dauer erhalten. Umgekehrt bleiben bestehende Bestimmungen in Märkten mit großzügigeren gesetzlichen Leistungen unberührt.
Die Regelung ist explizit geschlechtsneutral und umfasst Mütter, Väter, nicht-leibliche Partner und verschiedene Familienstrukturen. Hospitality Net betont, dass sie Geburt, Adoption, Leihmutterschaft und andere medizinisch unterstützte Wege zur Elternschaft abdeckt, vorbehaltlich der lokalen gesetzlichen Rahmenbedingungen. Das Medium zitiert Sonia Cheng, Chief Executive Officer der Rosewood Hotel Group, die erklärte: „Gastfreundschaft ist ein Geschäft, das von Menschen angetrieben wird. Diese Regelung spiegelt unser Engagement wider, von der Absicht zur Tat zu schreiten.“ Cheng führte weiter aus: „Die Unterstützung unserer Mitarbeiter und ihrer Wege zur Elternschaft ist unerlässlich, um Gleichheit und Familienwohl zu fördern und gleichzeitig die langfristige Widerstandsfähigkeit unseres Unternehmens zu stärken.“
Hospitality Net berichtet weiter, dass die Initiative darauf abzielt, eine wesentliche Barriere für die Kontinuität und den Fortschritt der Karriere zu beseitigen: die elterliche Verantwortung. Durch die Anerkennung und Unterstützung aller Formen der Elternschaft soll die Regelung das Engagement der Gruppe für Inklusion und Chancengleichheit in ihren weltweiten Betrieben stärken. Keno Lung, Senior Vice President, Talent and Culture, Global, wird von Hospitality Net mit den Worten zitiert: „Unsere Mitarbeiter sind das Herzstück all unseres Handelns. In der Hotellerie können elterliche Pflichten es schwierig machen, in der Karriere zu bleiben und zu wachsen.“ Lung fügte hinzu, dass diese bedeutsame Lösung dazu beiträgt, „außergewöhnliche Talente anzuziehen, zu halten und zu entwickeln“.
Unsere Einschätzung: Dieser Schritt von Rosewood signalisiert ein reiferes Verständnis in der Luxushotellerie für die differenzierten Anforderungen an ihre internationale Belegschaft. Obwohl spezifisch für die Elternzeit, unterstreicht diese Regelung eine breitere Entwicklung hin zu ganzheitlicheren Strategien für das Mitarbeiterwohl und die Mitarbeiterbindung – ein Trend, den wir bei führenden Gruppen wie Four Seasons und Mandarin Oriental zunehmend beobachten. Die „Standardisierung von gleichberechtigten Arbeitsplätzen“ in 26 Ländern, wie sie formuliert wurde, wird zu einem starken Unterscheidungsmerkmal in einem wettbewerbsintensiven Talentmarkt, insbesondere in einem Sektor, der auf hochqualifizierte, global mobile Fachkräfte angewiesen ist. Über den unmittelbaren Nutzen für die Mitarbeiter hinaus verbessert sie auf subtile Weise die Markenwahrnehmung und bringt Werte mit Handlungen in Einklang, was bei den anspruchsvollen Luxuskonsumenten von heute Anklang findet, die zunehmend ethische Geschäftspraktiken schätzen.
Source : Hospitality Net
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